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Deep Democracy

Inhalts- und Lernzentrum

Ursprünge & Resonanz | Entscheidungen, die nachhaltig wirken

Aus Konflikten entstanden. Für Zusammenarbeit entwickelt.

Die Lewis-Methode von Deep Democracy wurde im Südafrika der Zeit nach der Apartheid entwickelt, um tief gespaltenen Teams dabei zu helfen, Konflikte zu überwinden, Vertrauen wieder aufzubauen und trotz tiefgreifender Unterschiede zusammenzuarbeiten.

Die Methode entstand vor dem Hintergrund einer herausfordernden Realität: Unterschiedliche Erfahrungen, Kulturen, Machtstrukturen und Geschichten hatten tiefe Gräben zwischen Menschen geschaffen. Deep Democracy bot einen Weg, diese Unterschiede sichtbar zu machen und Raum dafür zu schaffen, auf Augenhöhe miteinander zu arbeiten.

Ihr Grundprinzip ist bis heute einfach: Jede Stimme zählt. Besonders dann, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind.

Heute wird Deep Democracy als Methode für Führung, Kommunikation und Mediation in mehr als 20 Ländern weltweit eingesetzt. Sie unterstützt Teams dabei, Konflikte anzusprechen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und Entscheidungen zu treffen, die von den Beteiligten wirklich mitgetragen werden.

Von geteilten Teams zu echter Zusammenarbeit.

Was halten die Leute von Deep Democracy?!

Wir hatten die Gelegenheit, führende Persönlichkeiten der deutschen Diversity-Szene zu ihrer Meinung zu Deep Democracy zu befragen. Hier ist ihre Meinung.

Was es ist | Deep Democracy

Jede Stimme zählt. Besonders dann, wenn Perspektiven auseinandergehen.

Die Lewis-Methode der Deep Democracy ist eine praxisorientierte Methode für Kommunikation und Facilitation, um mit Konflikten, Spannungen und schwierigen Entscheidungen zu arbeiten. Im Kern stehen acht praktische Methoden, die sowohl im 1:1-Setting als auch in Gruppen eingesetzt werden können, um unterschwellige Spannungen sichtbar zu machen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und Meinungsverschiedenheiten konstruktiv zu bearbeiten.

Deep Democracy geht nicht darum, Konflikte zu vermeiden oder einen Konsens zu erzwingen. Es geht darum, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, Unterschiede offen anzusprechen und Entscheidungen zu treffen, die von den Beteiligten wirklich mitgetragen werden.

Wenn Menschen darauf vertrauen, dass sie Konflikte konstruktiv bearbeiten können, fällt es ihnen leichter, ihre Meinung einzubringen, Ideen zu teilen und sich gegenseitig konstruktiv herauszufordern. Das Ergebnis sind stärkere Zusammenarbeit, bessere Kommunikation und resilientere Teams.

Konflikte müssen uns nicht trennen. Sie können uns dabei helfen, gemeinsam voranzukommen.

Deep Democracy verbindet die wichtigsten Aspekte leistungsstarker Arbeitsumgebungen

Deep Democracy verbindet fünf zentrale Bereiche: Konflikt und Kommunikation, Gruppendynamik, Feedback, Kultur und Teamentwicklung sowie Führung durch Partizipation.

Die Methode ist in vier aufeinander aufbauende Level gegliedert. Level 1 & 2 richten sich an Praktiker:innen, die Deep Democracy in ihren eigenen Teams und Organisationen anwenden möchten. Level 3 & 4 gehen tiefer in die Mediation und die Arbeit mit komplexen Konflikten und bereiten darauf vor, andere Teams und Organisationen als professionelle Facilitator:innen und Mediator:innen zu begleiten.